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Bericht aus: DreMuFueStiAs.de – Punk Metal Hardcore Rock for S-H

Juli 17th, 2009 by renvanhirk

Bericht aus: DreMuFueStiAs.de – Punk Metal Hardcore Rock for S-H
MOSQUITO JACK, ABGELEHNT, BLACK NIVEA, CHAOS CONTROL / 5.9.03 – Kiel, Pumpe
Beigesteuert von Philipp, Sunday, 7. September 2003

BLACK NIVEA sind schon eine etwas seltsame Band. Immer wieder hört man jahrelang nichts von ihnen, dann tauchen sie plötzlich wieder aus der Versenkung auf und hauen den Leuten ihren als miesen Schrammelpunk verschrienen Punkrock um die Ohren. Doch seit einiger Zeit soll alles anders werden: Sänger und bisheriger Gitarrist Joe hat die Gitarre an Carsten Purfürst (Ex-ULTRASEX) abgegeben und konzentriert sich jetzt exklusiv aufs Schmettern. Weise
Entscheidung, denn Joes Fähigkeiten an der Klampfe waren eher bescheiden, bei früheren Gigs mussten immer andere Bandmitglieder stimmen oder Saiten aufziehen, weil Joe dat schlicht nicht beherrschte, he he. Man kann in Bezug auf die Mucke also getrost von einem völligen Neuanfang sprechen. Durch die langjährig fehlende Präsenz müssen die Jungs
auch in Sachen Fans quasi von vorn anfangen, sich erst (wieder) ein Publikum erspielen. Viele Leute waren dann auch nicht unten im Roten Salon und ignorierten den Gig. Der hatte aber seine Qualitäten und war recht kurzweilig. Joe spackte cool auf der Bühne und im Publikum rum, schrie Texte wie „I used to be a punkrocker“ oder „Miserable“ raus. Und dass
Peter Haax ein verdammt guter Drummer ist, dĂĽrfte klar sein – zusammen mit Carsten wirkte das schon ganz anders und wesentlich kompakter als frĂĽher. Da musste sich Urbasser Rolf Macholl schon ordentlich abmĂĽhen, um Schritt zu halten. Lustig das ultrakurze Bass-Kabel, der Gute hatte ja gerade mal zwei Meter Spielraum… Einige anerkennende Kommentare im Publikum („Mensch, die sind ja richtig gut geworden! Oder waren die frĂĽher immer besoffen?“) später sollte es dann noch einen Wechsel an den Instrumenten geben: Rolf ĂĽbernahm das Mikro, Joe den Bass und es gab einen Coversong von IDEAL. Die Mimik von Rolf war dazu echt der BrĂĽller! Boris Karloff wäre neidisch geworden! Leider wurde erwähntes kurzes Kabel dann aber zum Stolperstein, denn Joe riss das Kabel aus der Box – das war ein Schritt zuviel
gewesen… Und Rolf wiederum brachte das derart aus der Fassung, dass er nicht mehr in den Song reinfand. Wirklich unterhaltsam, bin gespannt, ob die Band in der Zukunft genug Energie hat, um sich ordentlich weiter den Arsch abzuspielen. Bin ja etwas skeptisch, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren! Hatte man noch gerade lamentiert, dass hier ja nicht soo viel los sei, strömten die Leute geradezu zum AB